Nationaler Aktionsplan SPD-Fraktion.DB

Es ist positiv zu erfahren, dass die SPD Fraktion im Deutschen Bundestag zu einem Gespräch hinsichtlich eines Nationalen Aktionsplan gegen Trans und Homophobie einlädt (Bericht queer.de).

Bis heute haben 56 MdB, 2 ehemalige MdB und 22 MdA / MdL  die Stuttgarter Erklärung / Stuttgart Declaration mit gezeichnet (Link DE, EN). Es wäre wünschenswert, wenn nach dem Termin noch mehr Volksvertreter, den Mut haben sich für die Rechte von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen (Trans- / Intersexualität), sowie dem komplexen trans* / Transgender Bereichen, einzusetzen und zu bekennen.

Das DE Projekt der trans alliance fordert die SPD Fraktion im Deutschen Bundestag auf, eine rechtliche Neuregelung, in Anlehnung der Gesetze in Dänemark, Malta, Irland und Norwegen, auch für Kinder und Jugendliche sowie eine Verankerung einer medizinischen Versorgung, noch innerhalb dieses Jahres, für den 01.01.2017 durch zusetzen.
Neben dem rechtskräftiges Gesetz und gesetzlichen Anpassungen, sind auch die entsprechenden Ausführungsbestimmungen, mit Eigeninteressen Vertretern zu verhandeln.

Eine weitere Verschleppung, durch die Interministerielle Arbeitsgruppe Trans-/Intersexualität (IMAG) mit dem möglichen Hinweis, dass man noch fragwürdige Gutachten abwarten möchte, sind inakzeptabel. – Die Fakten der systematischen Diskriminierung und vorgetäuschten medizinischen Versorgung, sind seit unzähligen Jahren gegenüber dem Deutschen Bundestag aufgezeigt worden und bekannt (Übersicht der Petitionsverfahren, Statistische Zahlen, Population Deutschland).

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