Transit Havanna

Update 9.1.2017 (Sondervorstellungen Januar/Februar Hamburg, Berlin, Leipzig)

Der Dokumentarfilm Transit Havanna zeigt Lebensabschnitte von Menschen (Transsexuell) in Kuba, die mit den alltäglichen Problemen auseinandersetzen. Der Film ist sehenswert.

Die Hoffnung auf medizinische Anpassungsmaßnahmen durch europäische Ärzte, die dafür einmal jährlich nach Havana kommen, zeigt wie die dortigen Gegebenheiten sind. Die Ärtzte sind wie Götter, die aus dem Himmel kommen (oder aus Frankfurt).

In Deutschland existiert die medizinische Versorgung nicht flächendeckend und auch hier gibt teilweise lange Wartezeiten auf Anpassungsmaßnahmen, ohne dass diese allen trotz Indikationen gewährt werden.

Dass sich Mariela Castro, die Tochter des Präsidenten, für LGBT Rechte einsetzt ist in einem Land wie Kuba beachtlich. (Das ist schon eine Verbesserung gegenüber Fidels Zeit.) Dort sind medizinische Maßnahmen kostenlos aber nur gering verfügbar….es gibt doch Änlichkeiten zu deutschen Verhältnissen.

Der Film selber ist ein Dokumentarfilm, der 3 Menschen folgt. Malú ist Aktivistin. Odette ist Ziegenhirtin, weil die Menschen zu schwierig sind. Juani ist einfach entspannt und glücklich.

Nachdem wir den Film im Xenon Kino Berlin ansehen durften, freuen wir uns, dass der Film bei trans / Transgender Film Festival 2017 in Kiel, als Eröffnungsfilm gezeigt werden soll.

Nachtrag

„Im Januar und Februar planen wir eine Kino-Tour von „Transit Havanna“ mit drei Sonderveranstaltungen mit der Filmcrew. Das wird das letzte Mal, dass der Film auf Deutschland Tournee geht.
Berlin: Babylon Mitte, Mo. 06.02.2017, 20.00 Uhr
mit Regisseur Daniel Abma
Hamburg: Passage Kino, Mi. 18.01.2017, 20.00 Uhr
mit Drehbuchautor Alex Bak1ker
Leipzig: Cineding, Do. 02.02.2017, 19.30 Uhr
mit Regisseur Daniel Abma
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns unterstützen könnt, indem ihr auf die Sonderveranstaltungen über euren Verteiler aufmerksam machen würdet“

 

 

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